Vita - Dr. Elise Norden-Wainig

Ärztin und Bildhauerin

Geboren 1955 in Wien. Die Lust und Freude an kreativer handwerklicher Tätigkeit und bildnerischem Schaffen begleitet Kindheit und Jugend. Intensive Beschäftigung mit dem Werk Albrecht Dürers, Auguste Rodins den Impressionisten und der Wiener Schule des phantastischen Realismus fließen in die mit Auszeichnung bewertete Maturaarbeit ein. Aquarelle und Zeichnungen aus dieser Zeit finden Anerkennung.

Die berufliche Entscheidung zwischen Kunst und Medizin fällt zu Gunsten der Medizin. 1981 Promotion an der Universität Wien, Ausbildung in Allgemeinmedizin und Plastischer Chirurgie. Diplome in Umweltmedizin, Sportmedizin, Akupunktur. Ärztliche Praxis für Allgemeinmedizin, Leitung eines Instituts für Kosmetik und Schönheitsmedizin in Wien.

Die durch berufliche und familiäre Verpflichtungen in den Hintergrund gedrängte Kreativität fordert schließlich vehement ihren Platz im Leben. Der erste Kontakt mit dem Material Sandstein im Jahr 2000 entfacht die Leidenschaft für die Bildhauerei. Es entstehen in den folgenden Jahren zahlreiche Sandsteinskulpturen im Steinbruch St.Margarethen.

Ab 2006 regelmäßige Teilnahme am internationalen Grimming-Symposion in der Steiermark. Anregung, Befruchtung und Unterweisung durch die dort tätigen Bildhauerpersönlichkeiten. Es entstehen Skulpturen aus Sölker Marmor und Holz. 2009 Arbeiten in Laaser Marmor im Rahmen eines internationalen Plein-Air in Castelnuovo (Trento). Kurse in Holzbildhauerei in der Sommerakademie Hortus Niger bei Andres Klimbacher (Halbenrain) und Internationalen Stein- und Holzsymposion Loretto (Mag. phil. Heidi Tschank).

2009 bis 2012 Zertifikatslehrgang Bildhauerei bei Mag. art. Karl Martin Sukopp in Wien. Kommissioneller Abschluss im Jänner 2013 mit der Skulpturengruppe „Partus“ aus St.Margarethener Sandstein.

Atelier in Mannersdorf am Leithagebierge und Altaussee.

Die Themen der Arbeiten kreisen stets um den Menschen und das Leben, um sein Wollen und Streben, seine Nöte, Ängste, Gefühle und Freuden. Konkret figuratives wird bewusst vermieden, denn so wie die Formen in einer Art Dialog mit dem Stein durch die Hände der Bildhauerin entstehen, soll der Betrachter seine Assoziationen zum gewählten Thema frei fließen lassen können und so den begonnenen Dialog neu aufnehmen.